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2 Vom Airport zum Hotel

Normalerweise ist das keine Story, wohl aber in Bombay. Los ging es über total neue Strasse mit gigantischen Über- und Unteführungen. Die Überführungen sind mit Palmenallen bepflanzt und ich war schon mächtig beeindruckt über diese moderne Zufahrt zum Airport. In der dunstigen Ferne waren viele Hochhäuser zu sehen. Wir fuhren über eine Brücke mit brackwasser Fluss und dann fing Bombay an. Von allen Seiten stessen die sechsspurigen Strassen zusammen um den Verkehr der Stadtstrassen aufzunehmen. Endlose Schlangen bildet sich um diese riesen Verkehrskreisel. Und jeder der eine Hupe hat, macht von dieser Gebrauch. Nach dem Chaos erholt sich der Verkehr auf ca 500 meter bis zum nächsten Verkehrskreisel. Wir hatten unzählige zu passieren. Ausser dem Hupkonzert nehmen es die Fahrer gelassen und das einscheren erfolgt mit Handzeichen oder Kopfnicken, meistens gibt man dem Stärkeren Vorfahrt, jedoch auch die Rickschas reihen sich halsbrecherisch ein. Bei den vielen Staus bietet sich auch die Gelegenheit, die Fahrer und Beifahrer zu begrüssen. Ich habe mir dann doch lieber den Schal über die Haare gestreift und auch nicht mehr so freundlich gelächelt. Hier in diesen Vorort wäre man wohl verloren.Diese Hauptstrasse zu meinem Zielort Colaba verläuft entllang der Eisenbahnlinie und ist ein einziges Slumgebiet. Die Schienen sind durch eine Mauer von der Strasse getrennt und diese Mauer ist die Heimat von unzähligen Menschen. Manche haben eine Plane und ein Stuhl ergattert, die meisten liegen mit den Kindern auf dem Bürgersteig. Auf der anderen Strassenseite ist ein endloser Bazar mit meistens undefinierbarem Angebot und einer nicht endenden Menschenmenge.Immer wieder gibt es in der Ferne glitzernde Hochhaus Bauten und ich wähnte mich am Ziel - aber die Fahrt dauert zwei Stunden. Diese Neubauten wurden direkt in die Behelfshütten gebaut und von Überführungen sieht es aus wie Schachteln im Dreck. Aber jeder Transpoort geht einmal zu Ende und voller Dankbarkeit erkennt ich diesen tollen Bahnhof wieder und auch gleich das Hotel Taj Mahal. Mein Hotel Sea Palace ist nur einige meter entfernt.die Bucht ist voller kleiner Fischerboote, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Das Hotel sieht nach den vielen Jahen auch nicht mehr so einladend aus, jedoch kommt sofort ein Heer von Bedienern zur Hilfe. Leider habe ich Pech mit dem Zimmer, die Fenster sind mit Bretter vernagelt, da das Haus renoviert wird. Morgen soll ich ein Upgrade bekommen.------Obwohl ich so müde bin, laufe ich einmal zum Gate of India und zum Taj Mahal Hotel. Eine unglaubliche Menschenmenge ist auf den Strassen und das gesamte Viertel scheint in arabischer Hand zu sein.Zurück zum Hotel und zum Dinner auf die Dachterrasse: das ist die Entschädigung für alles was heute auf mich eingestürmt ist. Ein unglaublicher Blick über das arabische Meer, und die kleinen Fischerboote leuchten wie Käfer auf dem Wasser. Im Hintergrund die lange Kette der Frachtschiffe, die auf die Einfahrt in den Hafen warten. Daneben der imposante Turm des Taj Mahal. Die Terrasse wurde weitgehend im Dunkeln gelassen, es gibt nur eine Beleuchtung am Boden, so hat man das Gefühl über dem Wasser zu sitzen, und der schwarze Himmel über einem. Das Publikum sind sehr weise Inder, die englisch sprechen und sehr elegant gekleidet sind. Das Essen ist indisch und ich probiere einige Gemüseröllchen, die sehr lecker und scharf sind. Die Bedienung ist so aufmerksam und freundlich und nun bin ich wieder: Ma'dam!! (Memsahib kommt sicherlich später smile)

6.11.15 17:41

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