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11. Noch mehr Gaudi....

im Park Guell. Der ist ca 10 km ausserhalb und es dauert fast 1 Stunde mit dem Bus, durch Vororte, die früher nicht zu Barcelona gehörten. Deshalb hat der reiche Graf Guell den Hügel El Carmel gekauft und seinen Freund Gaudi beauftragt, eine Kleinstadt für Reiche zu erschaffen. Ich finde problemlos den Weg zum Park, immer den anderen Touris hinterher und den Berg rauf, vorbei an den Andenkenläden. Touristen aus aller Welt haben sich hier versammelt - der Einlass ist in 30 minuten Takt und meine Wartezeit wäre 3 Stunden. Da die Fahrt so lang war, entschliesse ich mich zu warten. Nach meiner kurzen Bedenkzeit, hat sich die Wartezeit auf 4 Stunden erhöht - ich sage dem verdutzten Ticketverkäufer, dass das ein schlechter Scherz ist. Es stellt sich jedoch herhaus, dass es einen Weg rund um den Park gibt und so kann ich vom Berg sehr gut in diese Märchenstadt hineinschauen - und bin den Touristenmassen entflohen. Der Mittelpunkt des Parkes ist ein Dorischer Tempel mit unzähligen Säulen, welche schief stehen, scheinbar unter dem Gewicht der Decke nachgeben. Auf der Decke ist eine riesen Freifläche umgeben von einer unendlich langen Mosaik Bank.Um diesen Dorischen Tempel herum ist ein Kreuzgang aus Stein gebaut der aussieht, als wären es Baumstämme aus denen die Wurzeln wachsen. Solche Kreuzgänge gibt es noch mehrere auf dem Park und ich stelle mir die Frage, wie die Baumeister diese Gebilde konstruiert haben. Jedes Detail hier ist eine "Sonderanfertigung". Die Treppengeländer sind aus gewundenem Eisen, die Pflanzenbehälter sehen aus wie Lotus Blüten, die Brüstungen an den Aussichtsterrassen sind wie spanisches Moos. Der Park zieht sich bis zur Bergspitze, aber ich habe auch auf halber Höhe schon fantastische Ausblicke bis zum Meer und der Sagrade Familia.Mein Rückweg habe ich sorgfältig geplant und auf der Karte eingezeichnet - die liegt jedoch auf einer Gaudi Bank. So bin ich nach einer kleinen ausschnitt Karte gelaufen, gelaufen ....die Strassen waren schon schön, in der Mitte ein breite Allee mit Bänken und Cafes - aber eben nichts Besonderes. Dann habe ich doch den Bus für die Rückfahrt genommen.Sonnabend Abend brummt Barcelona: auf jedem Platz gibt es eine Veranstaltung und es sind Menschenmassen unterwegs, die mir Angst verursachen. So bleibe ich in meinem Viertel und beschränke mich auf mein abendliches Ritual.

18.10.15 18:29

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