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5. La Cathedral

Voller Stolz habe ich verkündet, dass ich die Schrift vergrössern kann. Leider nur beim Schreiben, der Blog ist immer noch in Blindenschrift. Wie soll ich das den anderen alten Damen später im Seniorenwohnheim vorlesen???So habe ich nun die Cathedrale besucht. Rund um den Platz wieder unüberschaubare Mengen von Touristen. Die Chinesen und Japaner ziehen lärmend mit ihren Selfie Stangen durch die Kirche - die Lautsprecherstimme sagt regelmässig "silencio" an. Das stört jedoch nicht im Geringsten. Ich denke, sie wissen gar nicht was eine Kirche ist, dort gibt es die offenen Tempel und da wird geredet, gegessen, telefoniert, geopfert und ja auch gebetet.Diese Kathedrale hat zwei Besonderheiten: in der Mitte ist ein Gestühl aus geschnitztem Holz - quer zum Kirchenschiff - da sassen die Mitglieder des Ordens zum golden Vlies im Jahr 1500. Wer je mal in einem Restaurant auf einem kastilianischen Stuhl gesessen hat, weiss welche Rückenschmerzen es gibt. Trotzdem ist die Schnitzerei sehr kunstvoll.----In den Kapellen rund um das Kirchenschiff ist das Gold der Inka verarbeitet. Heute bettelt die Kathedrale um Stein Spenden, um Ausbesserungsarbeiten vorzunehmen.Ausserhalb der Kirche gibt es einen Kreuzgang, in dessen Mitte ein Brunnen steht, wo sich 13 Gänse tummeln. Symbolisch stehen diese 13 Gänse zu dem Alter in dem die Märtyrerin Eulalia umgebracht wurde.Hallo, ein 13 jähriges Mädchen als Märtyrerin: die wollte wohl nicht so, wie die alten Männer es wünschten. Das Grab befindet sich unterhalb der Kathedrale und zeigt die Folterungen. Ich habe mir das nicht angesehen.Es gibt noch einen Palast L'Ardiaca mit einem Innenhof mit Bäumen, Springbrunnen und schönen Mosaiken. Darin ist das Stadtarchiv untergebracht, ich sitze jedoch lieber ein Weilchen in der Sonne und erhole mich.- Der Bischofspalast gehört auch noch zum Komplex der Kathedrale und hier finde ich nocheinmal Reste der römischen Stadtmauern.--Leider ist es nicht möglich, das Dach der Kathedrale zu besteigen, sodass ich mich auf den Heimweg mache um noch ein Stunde am Strand zu verweilen.Die vergangenen Tage war ich abends immer in schicken Bars, heute pfiff der Wind so stark, dass ich in meiner Strasse in ein Bar ging. Dort waren die Einheimischen. Die kannten sich alle und unterhielten sich in Katalan. Rund um den Tresen waren in Behältern Tapas, die Echten: Kutteln, Tintenfischfüsse, Blutwürste und noch weitere leckere undefinierbare Sachen in einer dicken Ölsosse. das Bier kostet nur € 1,- in den anderen Bars € 4,-) Die anderen Gäste nahmen keine Notiz von mir! (Auf der Strasse werde ich schon noch angeschaut und angesprochen!!!

11.10.15 19:38

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