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51,Palast, Kirche, Teich und Pool

Zu meinem Pilger Blog möchte ich noch ergänzen: zuerst waren die Mitreisenden nicht sehr freundlich, jedoch schon nach dem ersten Stop siegte die Neugier - und ich war umringt von den neugierigen Mitreisenden - und die Handy Camera filmte jeder meiner Falten!! Die Menschen kommen teilweise aus Nord Indien per Zug angereist, manche 24 Stunden im Zug, danach machen sie diese Touren mit Mini Bus zum Tempel, weitere 12 Stunden und nach 4 Tage wieder zurück - und das ertragen sie klaglos!!!------Meine Besichtigungen in Madurei waren der Thirumalai Palace aus dem 16 Jh. von aussen ein unansehnliches Gebäude. Das Innere bestand aus einer riesigen Säulenhalle um einen grossen Platz (wie die griechischen Säulen, daher auch das Athen des Ostens) Ich traute mich nicht , das Innere dieser Säulenhalle zu erkunden, das war etwas düster und einsam. Also wartete ich bis die Light and  Sound Show begann und nun sah man erst die gesamte Pracht der Anlage. Jede Säule war mit Ornamenten geschmückt und durch das Licht war das Innere dreidimensional. Die Soundshow war ein Hindu Epos mit viel Gesang und heroische Kämpfe. Heroisch war auch meine Rückfahrt mit dem Tuk-Tuk durch den Abendverkehr von Madurei - jedoch ich landete sicher in meinem Hotel.------Direkt neben dem Hotel ist die katholische Kirche Rosario und ich besuchte die Sonntagsmesse. Das tat so gut, an einem ruhigen, sauberen, hellen Ort zu sein. Die Männer sassen rechts, die Frauen links. die meisten Besucher waren barfuss, selbst die beiden Priester waren barfuss. Sie liefen durch den Mittelgang und vorweg 6 Mädchen als Kirchendienerinnen, eine bedient die hinduistische Rassel. Die Kirche war einfach und schlicht eingerichtet, jedoch um jedes Bild und um den Altar gab es eine Lichterkette. Die Messe war in Tamil, so konnte ich nur das Vaterunser und Amen erkennen. Die Kirchenlieder hatten den Rhythmus von Volksliedern. Es gab das Abendmahl und der Kelch wurde aus einem Sonnensymbol aus einer Luke hinter dem Altar entnommen - den letzten grossen Schluck aus dem Kelch liess sich der Priester munden. Die Kirche war gut besucht, vorallem gibt es in der Umgebung hier noch mehrere christliche Kirchen.----------Es gibt einen wichtigen Tempelteich: Mariamman Vandiyur, da fuhr ich Samstag abends mit dem Ausflugsvan vorbei: alles hell erleuchtet und voller Menschen, wie ein Volksfest. Mein Besuch war dann früh am Morgen (wegen der Hitze)  und da bot sich ein tristess Bild. Der rechteckige Teich ist so gross wie unsere Binnenalster und es führen an allen Seiten Stufen zum Wasser. An den Stufen sind Götterskulpturen aus gelben Stein, manchmal fehlt der Kopf. In der Mitte des Teiches ist ein Tempel versteckt unter Bäumen. Die Gottheiten sollen an bestimmten Tagen in einem Boot über den Teich gezogen werden-----ich habe nur die Anlage mit den bunten Seilen gesehen.-----Im neuen Stadtteil von Madurei gibt es einige Luxushotels mit Pool und so besuchte ich das Hotel Sangam und nutze den Pool als Tagesgast. Ausser zwei Herren, die in der eisgekühlten Lobby ihre Geschäfte abwickelten, war ich der einzige Gast - mit ca 100 Angestellten. Angesprochen hat mich niemand und so habe ich herrliche zwei Stunden im Wasser geplanscht.--------Auf dem Weg besuchte ich noch das Ghandi Museum mit vielen Bildern, Briefen und  Zitaten  und unverholener Abneigung gegen "Whitemen". Ghandi schrieb: wer denkt, Politik hat nichts mit Religion zu tun, weiss nicht, was Religion ist. Die westliche Welt hat das in grossen Teilen bislang widerlegt.-------In einem Tempel Koodal Azhagar habe ich den Tempelelephant gesehen, eingeschlossen in einem kleinen Schuppen,  der Mahut hat ihn gerade gewaschen. Er hat mich aber irgendwie wahrgenommen, denn sein Rüssel kam einige Male über das Tor.

 

 

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16.2.16 15:38

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