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48 Meenakshi Tempel

So heisst der Tempel aus dem 16 Jh oder noch früher. Er ist der Göttin Meenakshi geweiht, die mit DREI Brüsten geboren wurde, eine fiel nach der Hochzeit ab. Der Nasenring wurde der Göttin Nachts entfernt, damit sie in der Glut des Liebesrausches ihren Gatten nicht verletzt. Das ist der pikante Teil des Hindu-Epos, das noch seitenlang weitergeht.----Der gesamte Tempelkomplex ist mit einer 6 meter hohen Aussenmauer umgeben, danach folgt ein Rundgang und schliesslich noch eine weitere Mauer umgibt das Heiligtum. Die vier höchsten Türme sind 50 meter hoch und von Weitem als Merkmal sichtbar. Insgesamt gibt es zwölf Türme auf dem Komplex. Es sollen 33.000 Götterdarstellungen sein, unzählige Schreine und Skulpturen und 50 Priester arbeiten im Tempel - ich sah sie nur liegen und lali singen.-------So machte ich mich auf, diesen Tempel zu besichtigen. Es gibt vier Eingänge, jeweils mit Schuhdepot und Security. Socken sind nicht erlaubt. Die Security Fummlerin fummelte an meinem langen Wickelrock herum, bis sie endlich den Schlitz fand und voll Entsetzen meinen nackten Oberschenkel sah - verwehrte sie mir den Eintritt. Ich machte voll auf zickig: Männer haben nackte Beine bis zum Hintern und ich soll mich verhüllen? Darauf kam der Obersecurity und fragte wo meine Familie sei. Ich fauchte, ich brauche keinen Aufpasser. Ich solle den Schlitz zuhalten und kann dann reingehen. Geht doch! Nächstes Problem: es ist nur Erlaubt, mit Mobil Camera zu fotografieren, ich musste meine geliebte kleine Minolta ins Schliessfach geben. Merke: in Indien machte jeder was er will, es gibt keine Regeln und keine Rücksicht, dafür werden in den Tempeln die unmöglichsten Regel erlassen und befolgt.-----Nach dem Eingang folgt eine Arkade von Souvenir Läden und Essenständen. Danach besucht man die Halle der 1000 Säulen, jede Säule ist mit einer Gottheit verziert. Am Ende des Säulenganges thront eine Shiva. Die Decke ist mit wunderschönen bunten Lotusblüten bemalt. Nach einem Gang kommt man schon zu der goldenen Stange, die hier mit einem Zaun und allerlei Gottheiten umgeben ist. Davor werfen sich die Gläubigen mit Innbrunst zu Boden. 5 meter weiter ist ein Essenstand, der genauso innbrünstig frequentiert wird. Gegessen wird dann daneben, picknickartig auf dem Boden mit Geplauder und Gelächter. Von hier geht es dann in das Allerheiligste, 20 Schilder verbieten den Eingang für Nicht Hindus. In der Ferne kann man eine goldenen Kuppel erspähen, die wohl das Heiligtum überdacht. Im Zentrum der Tempelanlage ist der Tempelteich, umgeben von Stufen die zum Wasser führen. Merkwürdig, hier wäscht sich keiner (das Wasser schient zu sauber!!!). Ich habe noch besichtigt: den Stier Nandi, dem auch gerne gehuldigt wird, eine Figur wird mit Sand / Zement beworfen und den dicken Ganesha mit dem Elephanten Rüssel, der strickt nicht fotografiert werden darf. Zwischen den beiden Mauern ist eine überdache Halle, da liegen die Priester mit freiem Oberkörper und singen und segnen die Gläubigen, die dafür bezahlen. Das absolute Highlight sind natürlich die riesen Türme, die über und über mit Göttern und Dämonen verziert sind - eine Beschreibung ist mir unmöglich!---Die Besucher kommen in ihren besten Sari und sind voll behängt mit Schmuck. Selbst die kleinen Kinder sind überhäuft mit Schmuck, während die Männer hier im Tempel lange Hosen tragen. (Ein ungewohntes Bild, seit Mumbey sah ich nur nackte Männerbeine) .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.2.16 15:53

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